Wissenschaftscoaching

Im Wissenschaftscoaching bieten wir Studierenden und Promovierenden professionelle und erfahrene Hilfe zur Überwindung von Schwierigkeiten und Krisen bei der Fertigstellung einer wissenschaftlichen Arbeit (Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation / Promotionsschrift).

Zielgruppe

Das Wissenschaftscoaching wird zumeist von Studierenden und Promovierenden in der Abschlussphase der Arbeit in Anspruch genommen.
Gelegentlich nutzen auch Studierende bei der ersten wissenschaftlichen Arbeit (Hausarbeit) das Wissenschaftscoaching, um eine hilfreiche grundsätzliche Vorgehensweise beim wissenschaftlichen Arbeiten zu erlernen.

Autoren finden das Wissenschaftscoaching hilfreich bei der Klärung wesentlicher Fragen vor und während des Schreibens von Fach- und Sachbüchern oder Ratgebern.

Anlässe

Schwierigkeiten beim wissenschaftlichen Arbeiten und persönliche Krisen, die sich manifestieren in Schreibblockaden, Verzetteln/Planlosigkeit und Prokrastination (Aufschieben, Festhalten an der Arbeit, Nicht-abgeben-Können), Rollenkonflikten (zu Doktorvater/-mutter, Arbeitsgruppe, Partner/-in, Familie) und einer unausgeglichenen Work-Life-Balance (Verlust von sozialen Kontakten und Überbewertung der wissenschaftlichen Arbeit), Zeitnot, hohem Arbeitsdruck sowie dem Verschieben oder Verpassen des Abgabetermins.

Ziel

Grundsätzliches Ziel ist die Fertigstellung und Abgabe der Arbeit, der Abschluss des Studiums bzw. die Promotion.
Bei der Fertigstellung einer Hausarbeit oder Bachelorarbeit ist das Ziel des Wissenschaftscoachings außerdem die Erlangung von Kompetenz und Selbstwirksamkeit beim wissenschaftlichen Arbeiten.

Methoden

Das Wissenschaftscoaching ist eine Kombination aus Coaching (Klären von Ursachen und Überwindung der Schwierigkeiten bzw. der Krise), Verhaltenstraining (zum Beispiel zum Zeitmanagement, zu Arbeitsplanung und Arbeitsverhalten sowie zur Priorisierung von Aufgaben) und Beratung (zu einzelnen Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens wie Exzerpieren und Zitieren).

Während des Wissenschaftsoachings werden gelegentlich Fragen gestreift zu Themen- und Methodenwahl, Literaturrecherche und Literaturauswahl, Zitierweise sowie Aufbau und Strukturierung der wissenschaftlichen Arbeit. Diese Themen werden beratend behandelt, sind jedoch nicht eigentliche Inhalte des Coachings; sie sollten zusätzlich in kollegialen Gesprächen (zum Beispiel Doktorandenkolloquium), mit einem Tutor oder dem Betreuer der Arbeit, dem Doktorvater bzw. der Doktormutter geklärt werden.

Aufwand

In einem (kostenlosen) Erstgespräch werden der individuelle Anlass, die möglichen Schwerpunkte und der Ablauf des Wissenschaftscoachings besprochen; Dauer und Kosten werden kalkuliert. Das Erstgepräch dient außerdem der Einschätzung, ob eine erfolgreiche Zusammenarbeit im besprochenen Rahmen möglich ist.
Ist eine Entscheidung zum Wissenschaftscoaching gefallen, werden die Termine individuell vereinbart. Dabei empfiehlt sich ein Abstand von zwei Wochen.